Franeker - Jupiter Cup 2013


Am Donnerstag 28. März war es wieder soweit. Eine Gruppe hoch motivierter Handballer machte sich auf den Weg zum internationalen Handballturnier in Holland. Standesgemäss wartete um Punkt 00:00 Uhr bei Marc Zuhause ein Dreiachser Car mit 50 Plätzen für die 18 Reiselustigen. Um die Sitzplätze gab es trotz grossem Platzangebot kleinere Rangeleien, weil sich gewisse Herrschaften nicht entscheiden konnten, welche die bequemste Schlafposition ist.

Nach ca 12 Stunden Fahrzeit mit kleineren Pausen kam man als erstes Team bei den Sporthallen von Franeker an. Der Car wurde direkt vor der Halle parkiert, um schon einmal klarzustellen, dass der Turniersieg nur über den STV Wegenstetten errungen werden kann. Leider waren die Organisatoren noch nicht ganz bereit in der Halle, somit viel das erste Training schon einmal aus. Nach einem kleinen Marsch war man im Stadtzentrum, wo man zuerst in einem Cafe den Durst löschen musste. Hier konnte schon das erste Highlight gefeiert werden. Innert kürzester Zeit schaffte man es, den Tagesrekordumsatz des Cafe um mindestens das Doppelte zu übertreffen.

Insgesamt konnte der Ausflug in die Stadt als Sieg gefeiert werden und man machte sich am späteren Nachmittag auf den Weg in Richtung der Unterkunft. Ein bisschen abgelegen wartete eine kleine Turnhalle auf uns, wo wir unsere Schlafgelegenheiten einrichteten. 

Bei den meisten machte sich nun der Magen bemerkbar, er wolle jetzt doch auch einmal etwas Festes und nicht immer nur Flüssignahrung. Somit machten wir uns wieder auf den Weg in das Stadtzentrum um uns zu verpflegen. Nach der kurzen Verpflegung traf sich die Mannschaft wieder in einer Bar. Dort war das Hauptthema unter den Spielern der morgige Tag und die damit verbundenen Handballspiele. Viel wurde darüber diskutiert, wie man am nächsten Tag spielen sollte und wer in der Startaufstellung stehen wird. Was rings um uns geschah, konnte komplett ausgeblendet werden. Die Mannschaft war vollkommen auf die kommenden Spiele fokussiert. Die hitzigen Diskussionen führten allerdings dazu, dass man immer wieder den Durst löschen musste. Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass Morgen (oder war es Heute) schwere Spiele bevorstanden, machten wir uns relativ "früh" auf den Weg in die Unterkunft.

Dann stand der Samstag an. Es galt 3 Gruppenspiele mit jeweils 25 Minuten zu spielen. Das einzige Team aus der Schweiz, die sogenannte nationale Auswahl, ging das ganze hochkonzentiert an. Das Tagesprogramm in der Halle sah in etwa so aus:

Durst löschen, 1. Spiel, Durst löschen, 2. Spiel, Durst löschen, 3. Spiel, Durst löschen. Ein grosser Dank ist an dieser Stelle den mitgereisten Fans auszusprechen. Sie verstanden es nebst dem Durst löschen, die Mannschaft von der Tribüne aus immer wieder nach vorne zu peitschen. Am Schluss vom Tag hatte man die Aussage widerlegt, dass Alkohol und Sport nicht harmonieren. Es standen 3 Siege und ein Torverhältnis von 40:22 zu buche. Das Team Freaktal hatte sich somit für die sogenannten "Final4" qualifiziert. Nach ausgiebiger Nachanalyse der Spiele und Verpflegung in jeglicher Form wurde es auch schon wieder dunkel über Franeker und das Team legte sich schlafen, wobei einige im Traum sehrwahrscheinlich schon von der Siegerehrung und dem gewonnenen Final mit Pokalübergabe geträumt haben.

Am Sonntag stand dann der Halbfinal gegen einen anderen Gruppensieger auf den Programm. Einige waren in Gedanken immer noch bei ihren Träumen und somit rannte wir schon schnell ein Rückstand hinterher, den man nicht mehr aufholen konnte. Einige Zuschauer rieben sich die Augen, ist das wirklich die gleiche Mannschaft wie gestern? Hier ist zu erwähnen, dass am Sonntag Ausfälle zu beklagen waren. Einer betraf direkt die Mannschaft. Der andere halbe Ausfall war bei den Fans zu beklagen. Wie es genau dazu kam bleibt Geheimnis der Mitgereisten. Nichtsdestotrotz stand fest, dass wir nicht mehr ins Finale eingreifen konnten. Uns blieb nur das Spiel um Platz drei und aus dem Durst löschen zwischen den Spielen wurde das Frust löschen. So war es wenig verwunderlich, dass die Mannschaft im Spiel um Platz drei zuerst völlig von der Rolle war. Wiederum rieben sich die Zuschauer die Augen, sind da nur 5 Feldspieler von Wegenstetten auf dem Platz? Sei's drum von der Bank konnte noch einer nachgereicht werden. Doch die Mannschaft dezimierte sich selber wieder. Wobei zu erwähnen ist, dass alle von der Mannschaft die gleiche Meinung wie der Rotsünder vertraten: "Das isch niemols rot, höchstens zwei Minute!" Lassen wir das so stehen. Das Team konnte sich allerdings mit der ganzen Fantribüne (inkl. Franzosen und Deutschen, fragt nicht warum, wir wissen es auch nicht) im Rücken nochmals fangen  und die Partie ausgeglichen gestalten. Es setzte schlussendlich eine knappe Niederlage ab. Damit ergab sich der 4. Schlussrang, welcher nach kurzer Bedenkzeit wie ein Sieg gefeiert wurde.

Die Mannschaft hatte danach nocheinmal einen kleinen Ausgang zugute und nachdem jeder den Durst gelöscht hatte, machten wir uns auf den Weg nach Hause, wo wir am Montag morgen angekommen sind.

Ich möchte allen danken, die mitgekommen sind und ich denke es bleibt für alle ein unvergessliches Wochenende. Ein spezieller Dank geht an Marc, der das ganze organisiert hat.

 

In der Galerie findet ihr noch einige Fotos zu unserem Ausflug.

Für solche die beim letzten Satz jetzt schon ins schwitzen gekommen sind. Ich kann euch beruhigen aus Datenschutz- und Imagegründen bleibt ein Grossteil der Fotos unter Verschluss.

 

Gruess euche Präsi


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