Beerpong

Nach dem grossen Erfolg des letzten Jahres veranstalten wir auch am Sommernachtsfest 2017 wiederum ein Beerpong-Turnier. Dabei messen sich die Teilnehmer in zweier Teams und kämpfen um witzige Sachpreise sowie Ruhm und Ehre. Seid auch ihr dabei und fordert am späten Freitagabend „James Pong 007“, „M&M’s ohne Co.“ oder die „Ghettohill Ladies“ heraus!

Wir freuen uns auf eure Anmeldung!

Aktuell angemeldete Teams für das Beerpong-Turnier 2017 (9/16)

Die kühlen Blonden
Don Promillo
So gehn die Binninger
Bierologen
Inglorious Beer Stars
Bud Spencer und Terence Hill
Kampftrinker
Marsupilami
TEAM 1818

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

16/16 Teams angemeldet!

Anmeldungen 2016:
- Bud Spencer und Terence Hill
- 11i Schluck
- Schmödis
- XXL magic duo
- Ghettohill Ladies
- MGCW
- Die kühlen Blonden
- James Pong 007
- Masters of Pong Fu
- Die Gentleman!
- TSG für 18.99 besoffen sein
- M&M's ohne Co.
- Masse statt Klasse
- Pro und Mille
- Schüttfründe
- The hateful ten

Allgemeine Regeln

Mindestalter: 16 Jahre
NEU: Die Spielpläne werden unabhängig erstellt (keine Rücksicht auf Doppelanmeldungen zwischen Volley-Night und Beerpong Turnier)
Freie Wahl der Becherinhalte (Bier oder Wasser)
16 2er Teams
Dauer pro Runde:10 Minuten
Jeder Treffer zählt einfach
Sieg 2Pkt

Bei einem Unentschieden nach 10 Min, entscheidet der nächste einzelne Treffer einer Spielrunde.

Die Regeln dienen folgenden Zwecken:

-Fairness gegenüber allen Spielern
-Effizienz, damit mehrere Spiele gleichzeitig möglich sind
-Minimierung von möglichen Konfliktfällen zwischen den Teilnehmern

Ausrüstung

-Tische: 8 Fuss x 2 Fuss x 27.5 Zoll
-Bälle
-Becher

Aufstellung des Spiels

  1. Becheraufstellung
    1. 10 Becher pro Team
    2. Startaufstellung ist ein enges Dreieck (Becherränder berühren einander), das mit einer Spitze in Richtung des gegnerischen Teams zeigt
    3. Das 10-Becher-Dreieck muss in der Mitte der jeweiligen Tischseite stehen und maximal 2.5 cm vom Tischrand entfernt sein
    4. Die Becher dürfen nicht aneinander gelehnt oder mit den Rändern aufeinander sein
  2. Becherinhalt
    1. Bei der Swiss Series of Beer Pong wird nur in die vorderen 6 Becher Bier gefüllt. Die hintersten 4 Becher werden je zu einem Drittel mit Wasser gefüllt, wobei dieses nicht zum Trinken gedacht ist.

     

 

Das Spiel

  1. Anspiel und Tischseite
    1. Dasjenige Team, welches auf dem Spielplan zuerst genannt wird, entscheidet über den ersten Wurf. Das andere Team darf die Tischseite auswählen.
    2. Das Team, welches Anspiel hat, erhält 1 Wurf. Bei jeder darauffolgenden Runde werden 2 Würfe pro Team getätigt, d.h. 1 Wurf pro Teammitglied. Des Weiteren gelten untenstehende Regeln zusätzlich.
  2. Grabbing (Abwehren)
    1. Gegnerische Bälle dürfen abgewehrt (oder gefangen) werden, jedoch NUR falls und nachdem der Ball einen Becher berührt hat, nicht aber wenn er sich bereits innerhalb des Bechers befindet.
    2. Falls ein Ball abgewehrt wird, bevor dieser einen Becher berührt hat, erfolgt eine 1-Becher-Strafe wegen unerlaubten Abwehrens. Der Werfer, dessen Ball abgewehrt wurde, darf in diesem Fall bestimmen, welcher Becher weggestellt wird.
    3. Bounce-Shots: Es ist erlaubt, die Bälle zuerst auf dem Tisch aufzuprallen, bevor diese in den Becher gelangen. Gemäss den obenstehenden Regeln 6.B.1.+2. dürfen diese ebenfalls nicht abgewehrt werden, bevor sie einen Becher berühren. Bounce-Shots zählen NICHT als 2 Treffer, sondern als 1 Treffer.
    4. Bälle dürfen nicht interferiert werden, wenn sie bereits im Becher drin sind (z.B. wenn sie an der Innenseite des Bechers ringsumdrehen).
  3. Re-Racks
    1. Re-Racks (Neuformierungen der Becherformation zu Dreiecken) müssen erfolgen, wenn 6, 3 und 1 Becher noch übrig sind gemäss untenstehender Abbildung:
    2. Die Becherformationen müssen immer in der Tischmitte ausgerichtet werden. Der letzte übriggebliebene Becher muss immer in der Mitte der Tischseite mit maximal 2.5 cm vom Tischrand Entfernung platziert werden.
    3. Becher, die während des Spiels von ihrer ursprünglichen Position wegrutschen, müssen zurückgestellt werden, falls der Werfer dies verlangt.
    4. Re-Racks finden immer und sofort statt, d.h. auch innerhalb einer Runde (z.B. zwischen Werfer 1 und 2).
    5. Becher müssen immer und sofort entfernt werden, sobald ein Treffer erzielt wurde, auch wenn kein Re-Rack erfolgt. Es liegt in der Verantwortung des werfenden Teams zu warten, bis ein Becher entfernt wurde, bevor diese ihren nächsten Wurf tätigen. Falls ein Team wirft, während das gegnerische Team einen Re-Rack durchführt oder einen Becher entfernt, und dieser Wurf zuerst den Gegner trifft und danach in einen Becher fällt, so zählt dieser Schuss als misslungen (kein Treffer!). Falls ein Werfer in einen Becher trifft, in welchen bereits getroffen wurde, so zählt dieser Schuss als misslungen.
    6. Falls ein Team irrtümlicherweise wirft, wenn ein Re-Rack hätte stattfinden sollen, haben diese das Recht den Re-Rack danach zu verlangen, wobei der Wurf aber zählt. Ist dieser Wurf ein Treffer und das werfende Team verlangt einen Re-Rack, so hat das verteidigende Team das Recht zu entscheiden, welcher Becher bei der neuen Formation weggenommen wird.
  4. Rollbacks – Die Papstregel
    1. Falls beide Teammitglieder in derselben Runde ihren Wurf versenken, erhält dieses Team einen zusätzlichen Wurf (Rollback) und nicht zwei. Als einzige Ausnahme gilt hier die Beendung des Spiels (siehe Regel 5.K.)
    2. Es spielt keine Rolle, wer diesen ersten Rollback-Wurf durchführt.
  5. „Miracles“
    1. Falls es passiert, dass ein Ball nach einem Wurf auf den Becherränder stehen bleibt (z.B. in der Mitte von drei Bechern), zählt dies als misslungener Versuch. Gratulation – Du hattest Glück, aber keine Pong-Fähigkeiten bewiesen. Falls Du uns beweisen kannst, dass Du diesen Wurf absichtlich tätigen kannst, werden wir diese Regel nochmals überdenken. Bis es soweit ist, wirf lieber den Ball in den Becher – das ist das Ziel!
  6. Leaning (Vorlehnen) ist unter Berücksichtigung folgender Punkte erlaubt:
    1. Der Spieler darf nicht seine Hand/Fuss/Bein oder was auch immer auf dem Tisch ablegen/abstützen oder sich von einer anderen Person halten lassen, was ihm eine höhere Reichweite oder sonstige Vorteile einbringt.
    2. Spieler dürfen nicht um den Tisch, um zu werfen. Sie müssen hinter der jeweiligen Seite und zwischen den beiden Ecken stehen.
    3. Unter keinerlei Umständen ist es erlaubt, irgendeinen Körperteil (inkl. Kleidung, Accessoires etc.) auf den Tisch zu setzen/legen/stellen. An den Tisch anlehnen ist jedoch erlaubt.
    4. Spieler dürfen keine Becher von ihrer Position wegstellen, um einen Leaning-Vorteil zu erhalten. Falls die eigenen Becher verschoben werden, weil sie bei einem Wurf mit dem Körper berührt wurden, so müssen diese sofort wieder in die ursprüngliche Position zurückgestellt werden. Jeder eigene Becher, der aufgrund von übermässigem Vorlehnen umfällt, zählt als Treffer.
  7. Ablenken
    1. Ableken der Werfer ist unter folgenden Einschränkungen erlaubt (1-Becher-Strafe):
      1. Die Spieler dürfen nicht die Ebene des Tischrandes mit irgendeinem Körperteil, Kleidungsstück oder anderen Gegenständen überschreiten, während das andere Team mit werfen dran ist. Um diese Regelmissachtung zu vermeiden, sollte man ein paar Schritte hinter den Tisch gehen.
      2. Die Spieler dürfen weder fächern, noch pusten oder auf irgendeine sonstige Art und Weise im Umfeld der Spielbecher, Wurflinie und des Tisches absichtlich einen Luftstrom verursachen.
      3. Die Spieler dürfen sich nicht unsportlich gegenüber ihren Gegnern verhalten. Dies umfasst ebenfalls auf die Seite des Gegners zu gehen. Ausser im Falle, in welchem ein Ball aufgehoben werden muss, müssen die Spieler auf der eigenen Tischseite bleiben.
      4. Spieler und Zuschauer dürfen keine Weise die Sicht der Werfer auf die Becher beeinträchtigen (dies beinhaltet auch Laserpointer, Lampen etc.).
      5. Zuschauer dürfen beim Ablenken helfen, aber dürfen sich zu keiner Zeit in der Spielzone befinden. Auch hier gilt das Prinzip der Sportlichkeit (keine Beleidigungen, Provokationen etc.). Zuschauer dürfen ebenfalls nicht die Spieler beim Werfen behindern (z.B. anschreien).
  8. Die Nicht-Aufgepasst-Regel
    1. Falls Team1 einen eigenen Becher umwirft, zählt dieser als getroffen. Falls Team2 dies jedoch nicht bemerkt und der Becher sofort wieder hingestellt wird, kann Team1 den Becher beibehalten. Es ist jedoch nicht erlaubt, einen bereits getroffenen Becher wieder hinzustellen, wenn der Gegner nicht aufpasst.
  9. Treffer in eigene Becher
    1. Im Falle, dass der Werfer den Ball in einen eigenen Becher fallen lässt (sei dies mit Absicht oder nicht), gibt es keine Strafe (zählt nicht).
    2. Im Falle, dass der Ball zuerst den Gegner trifft (der z.B. hinter dem Tisch steht) und danach im Becher landet, zählt es als Treffer.
  10. Interference „Interference“ ist definiert als jeglicher Kontakt, ob absichtlich oder nicht, zwischen Spielutensil (Ball oder Becher) und irgendeinem anderen Objekt, Körperteil etc.
    1. Ball Interference
      1. Bei Kontakt des gegnerischen Teams mit dem Ball, bevor dieser einen Becher berührt hat, erfolgt eine 1-Becher-Strafe, wobei der Werfer entscheiden darf, welcher Becher weggenommen wird.
      2. b. Bei „Ball Interference“ irgendeiner anderen Person, die nicht vom gegnerischen Team ist (z.B. Zuschauer), wird der Wurf wiederholt.
      3. Alle Gegenstände, die sich auf dem Tisch befinden, werden als Teil vom Tisch betrachtet. Das heisst, falls ein Ball zuerst einen sich auf dem Tisch befindenden Gegenstand trifft und danach in einem Becher landet, so zählt dieser Wurf als Treffer. Auf dem Tisch dürfen nur Becher (leere/bereits getroffene, Wasserbecher und Spielbecher) stehen. Jedes Team darf selbst entscheiden, wo es die leeren Becher auf der eigenen Tischhälfte hinstellt, ohne dass diese das Spiel behindern.
    2. Cup Interference
      1. Falls ein Team einen eigenen Becher umwirft, zählt dieser als getroffen (Ausnahme: Nicht-Aufgepasst-Regel)
      2. Falls der Gegner oder ein Zuschauer einen Becher umwirft, zählt dieser nicht als getroffen und darf wieder hingestellt werden.
      3. Falls ein Becher ohne Einfluss des Gegners aus der Position rutscht, während der geworfene Ball in der Luft ist, so zählt dieser Wurf. Sollte der Gegner für die Bewegung des/r Becher verantwortlich sein (auch durch an den Tisch stossen), so zählt der Wurf als Treffer. Der Gegner darf jedoch die Becher aus der Position bringen, sobald der Ball einen Becher berührt hat.
      4. Die Formation der Becher darf nicht mehr gerichtet werden, sobald der Gegner zum Schuss ansetzt oder der Ball in der Luft ist. Bei Missachtung erfolgt eine 1-Becher-Strafe.
      5. Durch Bälle umgefallenen Becher: Falls ein Becher aufgrund des Kontakts mit dem Ball umfällt, so zählt dieser als Treffer, sofern der Ball die obere Becheröffnung durchquert hat (z.B. dreht am inneren Becherrand entlang). Trifft der Ball den Becher von aussen und dieser fällt um, zählt er als nicht getroffen. Zur Klarheit: Falls ein Ball am inneren Becherrand entlang dreht, dann aber wieder rausfliegt und der Becher aber trotzdem fällt, so wird er als Treffer gezählt.
      6. Falls ein Ball in den Becher geworfen wird und dieser anfängt zu wackeln, darf er nicht durch den Gegner stabilisiert werden.
    3. Re-Rack Interference
      1. Die Spieler dürfen nicht werfen bis das gegnerische Team klar mit der Neuformierung der Becher fertig ist. Sollte dies doch geschehen, so gilt:
        1. Treffer zählen nicht und der Gegner erhält den Ballbesitz
        2. Misslungene Würfe zählen und der Gegner erhält den Ballbesitz
  11. Sonstige Regeln:
    1. Nichterscheinen:
      1. Erscheint ein Team nicht oder zu spät, so wird dem anderen Team ein +3 (10:7) Forfait-Sieg angerechnet.
      2. Erscheint nur 1 Spieler des Teams, so ist dieses Team spielberechtigt, jedoch darf nur jeweils 1 Wurf pro Runde getätigt werden (unabhängig von Treffer oder nicht).
      3. Während dem Turnier dürfen nur die 2 Spieler spielen welche bereits am Turnier gespielt haben.
    2. Unklarheiten: Bei jeglichen Unklarheiten, Streitigkeiten, Fällen, die nicht durch das Regelwerk abgedeckt sind, oder Ähnliches wird durch eine offizielle Jury eine Entscheidung vor Ort getroffen, die endgültig und nicht anfechtbar ist.

Dieses Regelwerk basiert auf den Regeln der World Series of Beer Pong, die unter bpong.com erhältlich sind.


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