Turnfahrt 6. + 7. Juni 2015


Eine gut gemischte Truppe STV’ler machte sich am Samstag morgen auf, um die diesjährige Turnfahrt zu meistern. Von Wegenstetten ging es Richtung Gelterkinden, wo man schlussendlich im Zug Richtung Luzern komplett war. Wir starteten also unseren Ausflug mit 20 lauffreudigen Mitgliedern.

In Luzern angekommen stand die erste Herausforderung auf dem Programm. Die Reiseleitung testete den Orientierungssinn der Mitglieder mit einem gekonnten Täuschungsmanöver. So stieg man zuerst absichtlich in den falschen Bus ein, um dann noch knapp vor Schliessung der Türen den Bus zu wechseln. Und plötzlich war die Truppe auf 17 Personen geschrumpft, doch die drei „Falschfahrer“ konnten nach einem kleinen Umweg wieder zu Gruppe stossen. Nun ging es mit dem richtigen Bus Richtung Talstation der Gondelbahn für den späteren Ausflug auf den Pilatus. Nach einer kurzweiligen Gondelfahrt war man nun in höheren Lagen auf dem Zwischenplateau auf dem Fräkmüntegg angekommen. Auf der Rodelbahn sollte die Turnfahrt so richtig ins Rollen kommen. Mit kleineren Verlusten im Bereich von Hautabschürfungen konnte dies auch grösstenteils positiv abgeschlossen werden.

Mit Abschluss einer kleinerer Verpflegung stand die sogenannte Königsetappe der diesjährigen Turnfahrt an. Beim Hochsehen konnte das Ziel, der Pilatus, ins Auge gefasst werden. Der Truppe stand ein Aufstieg mit knapp 800 Höhenmeter in extrem steinreichem Gebiet vor der Brust. Siegesmutig ging man die Wanderung an und zuerst ging es auch noch abwärts, doch mit dem Ziel im Auge wussten wir, dass die abgestiegenen Höhenmeter auch wieder hinauf zu klettern sind. So ging es dann auch recht schnell, in die erste Steigung hinein. Und nein es folgten keine weiteren Steigungen, denn die erste zog sich hoch bis zum Pilatus. Bei erhöhten Temperaturen und teilweise starker Sonneneinstrahlung kämpften wir uns zwischen Felsen und auf improvisieren Treppen den Berg hoch. Zwar hatte die ersten Tempoverstärkungen zur Folge, dass sich das Feld in die Länge zog, doch erreichten alle in ihrem Tempo den Gipfel. Oben angekommen stand der aus dem Sport bekannte und obligate Trikottausch an. Die Frage, wer dabei zuerst am Ziel war, ergab dann doch noch mehrere Diskussionen. Zur einen eindeutigen Klärung der Frage kam es nicht. Es kann soviel gesagt werden, dass sich die Reiseleitung Pflichtbewusst am anfang der Truppe bewegt hat und bei der Gipfelerstürmung an vorderster Front war.

Mit neuer, trockener Kleidung genoss man die Aussicht auf dem Pilatus bevor es gegen Abend mit der Zahnradbahn Richtung Alpnachstad ging. Unterwegs zur Unterkunft Richtung Stalden, Glaubenberg konnten auch noch die letzten Nachzügler zur Gruppe stossen. Angekommen in der Unterkunft Kaltbad machten wir uns mit einer Truppenstärke von 23 Mitgliedern ans Abendessen, wo die Kraftreserven für den nächsten Tag aufgeladen wurden. Der Abend wurde noch mit gemütlichen Jassrunden und diversen Diskussionen abgeschlossen und man ging gestaffelten nach vorhandenen Kraftreserven ins Bett.

Am Sonnstag stand der vermeintlich gemütlichere Tag auf dem Programm. Direkt nach dem Morgenessen machte man sich mit diversen Bus- und Bahnfahrten zur in Emmen gelegenen Laserarena auf. Mit sogenannten Laserkanonen sollte in einer Indoorhalle ein Wettkampf ausgetragen werden. Die Wartezeit vor dem eigentlichen Showdown nutze die Gruppe, um sich gegenseitig Tipps zu geben und sich von diversen „heldenhaften Kampferfahrungen“ zu erzählen. Nach der Instruktion ging es dann mit der Königsdisziplin los. Mehrere Runden kämpfte man im Teams gegeneinander und versuchte möglichst viele Punkte zu holen. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, wo Alt, Jung, Frau oder Mann das Beste gaben. Der Einsatzwille und die in der Halle herrschenden Temperaturen führten dann noch einmal zu einem der viel getätigten Trikottausche an diesem Wochenende.

Ohne Verluste und mit ganzer Truppenstärke ging es danach zurück in die Stadt Luzern zum letzten Verpflegungsposten. In einer Pizzeria stärkte man sich nochmals für die Heimfahrt nach Gelterkinden. Gegen halb sechs Uhr fand die diesjährige Turnfahrt mit dem Ankommen in Gelterkinden ihr Ende. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mitgekommen sind und hoffe, dass alle die Turnfahrt 2015 in guter Erinnerung behalten.

In der Galerie findet ihr noch ein paar Impressionen zur Turnfahrt.

Gruess Christoph



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